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250 Euro zu viel Miete pro Monat — mal 30 Monate ergibt das 7.500 Euro, die einem Mieter nach der Mietpreisbremse zustehen können. Der entscheidende Hebel ist § 556g Abs. 2 BGB: Wer den Verstoß gegen die Mietpreisbremse innerhalb von 30 Monaten nach Mietbeginn rügt und das Mietverhältnis zu diesem Zeitpunkt noch läuft, kann die gesamte Überzahlung seit Vertragsschluss zurückfordern — also rückwirkend bis zum ersten Monat.

Der Mietvertrag ist unterschrieben, die Miete liegt deutlich über dem Mietspiegel — und dann erklärt der Vermieter, die Mietpreisbremse gelte hier nicht: Neubau, umfassende Modernisierung oder eine hohe Vormiete würden die Wohnung ausklammern. Solche Einwände klingen überzeugend, aber sie sind rechtlich prüfbar.

Neue Wohnung in Prenzlauer Berg, Mietvertrag unterschrieben, monatliche Nettokaltmiete deutlich über dem, was Nachbarn für vergleichbare Wohnungen zahlen — ein alltägliches Berliner Szenario. Die Mietpreisbremse nach § 556d BGB begrenzt genau das: Bei Wiedervermietung darf die Nettokaltmiete die ortsübliche Vergleichsmiete aus dem Berliner Mietspiegel um höchstens zehn Prozent übersteigen.

Der Mietvertrag ist unterschrieben, der Umzug erledigt — und dann stellt sich heraus: Die Miete liegt deutlich über dem, was die Mietpreisbremse erlaubt. Wer jetzt handelt, kann zu viel gezahlte Miete rückwirkend zurückfordern. Das Werkzeug dafür heißt Rüge nach § 556g BGB — und seit dem 01. April 2020 ist das einfacher als je zuvor.

Die Miete ist seit Vertragsschluss um 300 Euro pro Monat zu hoch — und niemand hat bisher etwas dagegen unternommen. Genau das passiert tausendfach in deutschen Großstädten, denn die Mietpreisbremse nach § 556d BGB wirkt nicht automatisch. Mieter müssen ihren Vermieter schriftlich rügen, sonst verfällt der Rückforderungsanspruch.

Der Brief liegt im Briefkasten: Ab nächstem Monat steigen die Nebenkosten — ohne Vorwarnung, ohne Abrechnung, einfach so. Viele Mieter zahlen dann brav, weil sie nicht wissen, dass genau das häufig rechtswidrig ist.

Sie kommen morgens aus Ihrer Wohnung — und plötzlich starrt Sie eine Kamera an. Der Vermieter hat ohne Ihr Wissen und ohne Ihre Zustimmung eine Überwachungskamera im Treppenhaus montiert. Was nun? Klar ist: Eine solche Kamera verletzt in den meisten Fällen Ihr allgemeines Persönlichkeitsrecht und verstößt gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Der Brief liegt im Briefkasten: eine Betriebskostenabrechnung für das vergangene Jahr — mit einer stattlichen Nachforderung. Wer jetzt einfach zahlt, verschenkt möglicherweise sein gutes Recht. Denn § 556 Abs. 3 BGB schützt Mieter mit einer strikten Ausschlussfrist: Reicht der Vermieter die Abrechnung zu spät ein, kann er Nachzahlungen in aller Regel nicht mehr verlangen.

Die Nebenkostenabrechnung liegt im Briefkasten — und die Nachzahlung ist höher als erwartet. Bevor Sie überweisen: Jede zweite Betriebskostenabrechnung enthält nach Einschätzung von Mieterverbänden fehlerhafte oder unzulässige Positionen. Das Gesetz ist eindeutig: Nur Kosten, die in § 2 der Betriebskostenverordnung (BetrKV) abschließend aufgelistet sind und im Mietvertrag vereinbart wurden, dürfen auf Sie als Mieter umgelegt werden.

Der Brief liegt im Briefkasten, der Absender ist der Vermieter — und der Inhalt ist eine Kündigung wegen Eigenbedarf. Für viele Mieter ist das ein Schock, denn sie verhalten sich vertragstreu, zahlen pünktlich und haben dennoch plötzlich das Problem, eine neue Wohnung suchen zu müssen. Doch eine Eigenbedarfskündigung ist kein Freifahrtschein: Das Gesetz stellt strenge Anforderungen an den Vermieter, und Mieter verfügen über wirksame Schutzrechte.

Drei Monatsmieten als Kaution hinterlegt — und dann jahrelang kein Wort darüber, was damit passiert. Dabei schreibt § 551 Abs. 3 BGB klipp und klar vor: Der Vermieter muss die Kaution verzinslich auf einem separaten Konto anlegen, und sämtliche Erträge stehen dem Mieter zu. Das Geld gehört nicht dem Vermieter — weder das Kapital noch die Zinsen.

Die Wohnung ist geputzt, der Schlüssel abgegeben — und dann: Schweigen vom Vermieter, keine Kaution zurück, eine Nebenkostenabrechnung mit unerklärlichen Posten. Solche Situationen erleben Mieter in Deutschland täglich. Gleichzeitig stehen Vermieter vor der Frage, welche Kündigungsfristen gelten, wann sie die Kaution einbehalten dürfen und wie sie eine rechtssichere Betriebskostenabrechnung erstellen.

Die Kündigung liegt im Briefkasten — und plötzlich soll die Wohnung, in der man seit Jahren lebt, in wenigen Monaten geräumt sein. Vermieter können ein Mietverhältnis nur aus den gesetzlich anerkannten Gründen beenden: Eigenbedarf nach § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB und außerordentliche fristlose Kündigung nach § 543 BGB sind die beiden häufigsten Konstellationen, mit denen Mieter konfrontiert werden.

Der Schlüssel ist abgegeben, die Wohnung besenrein — und dann fordert der Vermieter eine komplette Renovierung. Ob diese Forderung berechtigt ist, hängt von einer einzigen entscheidenden Frage ab: Enthält Ihr Mietvertrag eine wirksame Schönheitsreparaturklausel?

Schlüssel abgegeben, Wohnung leer geräumt – und drei Wochen später kommt ein Brief mit Forderungen für Schäden, die Sie nie verursacht haben. Ohne ein detailliertes Übergabeprotokoll haben Sie kaum Chancen, sich zu wehren. Das Protokoll ist zwar gesetzlich nicht vorgeschrieben, entfaltet aber enorme Rechtswirkung: Es entscheidet über Kautionsrückzahlung, Schadensersatzpflichten und Renovierungsforderungen.

Der Heizkörper bleibt kalt, während draußen die Temperaturen sinken — und der Vermieter reagiert nicht auf Ihre Nachrichten. Oder die schwarzen Flecken an der Schlafzimmerwand wachsen von Woche zu Woche. In solchen Situationen haben Mieter nach § 536 BGB das gesetzliche Recht, die Miete zu mindern. Die Minderung tritt dabei automatisch kraft Gesetzes ein — ohne Klage, ohne Erklärung, aber mit einem klaren Voraussetzungsrahmen, den Sie kennen sollten.

Der Mietvertrag liegt auf dem Tisch, und eine Klausel springt sofort ins Auge: "Tierhaltung — insbesondere Hunde und Katzen — ist nicht gestattet." Millionen deutsche Mietverträge enthalten genau diesen Satz. Doch was viele Vermieter nicht wissen: Der Bundesgerichtshof hat solche Pauschalverbote in Formularmietverträgen für unwirksam erklärt. Das bedeutet, die Klausel entfaltet keine rechtliche Wirkung — und Sie sind daran nicht gebunden.

Die Wohnung ist gefunden, der Mietvertrag liegt auf dem Tisch — und dann kommt die Rechnung des Maklers über zwei Monatsmieten. Viele Mieter zahlen, weil sie glauben, sie müssten. Dabei ist die Rechtslage seit dem 1. Juni 2015 eindeutig: Nach dem Bestellerprinzip gemäß § 2 Abs. 1a WoVermRG zahlt grundsätzlich derjenige die Maklergebühr, der den Makler beauftragt hat.

Der Brief liegt auf dem Küchentisch: Der Vermieter verlangt mehr Miete — aber hat er alle Fristen eingehalten? Im deutschen Mietrecht sind Mieterhöhungen an ein strenges Fristenregime geknüpft. Wer als Vermieter eine dieser Fristen überschreitet, riskiert, dass das gesamte Erhöhungsverlangen wirkungslos wird.

Schwarze Flecken hinter dem Sofa, ein muffiger Geruch im Schlafzimmer, beschlagene Fensterscheiben jeden Morgen: Schimmel trifft Mieterinnen und Mieter häufig unvorbereitet — und löst sofort die Frage aus, ob die Miete gekürzt werden darf. Die Antwort des Gesetzes ist eindeutig: Ja, Schimmelbefall ist ein Mangel der Mietsache, der nach § 536 BGB zur Mietminderung berechtigt, sofern der Befall nicht durch Ihr eigenes Fehlverhalten entstanden ist.

Die Wohnung ist zu groß, die Miete zu teuer, oder ein Auslandsaufenthalt steht an: Viele Mieter denken in solchen Momenten an eine Untermiete. Doch wer einfach jemanden einziehen lässt und die Erlaubnis des Vermieters für eine Formsache hält, macht einen gefährlichen Fehler.

Der Brief kommt im Frühjahr, und die Zahl am Ende macht schlechte Laune: Dreihundert, vierhundert, manchmal noch mehr Euro Nachzahlung. Dabei sind fehlerhafte Betriebskostenabrechnungen laut Einschätzung von Mieterorganisationen alles andere als selten. Wer schweigt, zahlt — wer prüft, hat häufig gute Argumente.

Der Umzugskarton ist noch nicht ausgepackt, da liegt schon die erste Forderung auf dem Tisch: Renovieren Sie bitte alle drei Jahre Küche und Bad, alle fünf Jahre die übrigen Räume — so steht es im Mietvertrag. Was viele Mieter nicht wissen: Solche Klauseln sind nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) unwirksam. Der BGH prüft vorformulierte Mietvertragsklauseln als Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) streng auf unangemessene Benachteiligung nach § 307 BGB — und kippt dabei re

Der Umzug ist beschlossene Sache, die neue Wohnung schon gefunden — doch das Mietrecht kennt kein Pardon: Eine Kündigung, die formell falsch oder zu spät beim Vermieter eingeht, ist unwirksam. Das bedeutet in der Praxis: Sie zahlen weiter Miete, obwohl Sie längst ausgezogen sind.

Der Umzugstag naht, die Wohnung wird übergeben — und dann präsentiert der Vermieter eine Reparaturliste mit Schäden, die der Hund oder die Katze hinterlassen hat. Kratzer im Eichenparkett, Bissspuren am Türrahmen, hartnäckige Geruchsschäden im Teppich: Haustierschäden in Mietwohnungen sind eine der häufigsten Streitursachen zwischen Mietern und Vermietern in Deutschland.

Lärmbelästigung, Schimmel oder defekte Heizung? Wann Sie zur Mietminderung berechtigt sind und wie Sie diese rechtssicher durchsetzen.

Fristlose Kündigung vom Vermieter erhalten? Wann diese rechtmäßig ist und mit welchen Strategien Sie sich erfolgreich dagegen zur Wehr setzen können.

Als Vermieter müssen Sie rechtliche Pflichten erfüllen - von der Instandhaltung bis zur Nebenkostenabrechnung. Diese 5 Kernpflichten sollten Sie kennen.

Dürfen Sie Ihre Wohnung an Flüchtlinge untervermieten? Alle rechtlichen Voraussetzungen, Vermietererlaubnis und Ihre Pflichten als Hauptmieter.

Modernisierungsmaßnahmen spalten Mieter und Vermieter. Wann sind Sie zur Duldung verpflichtet und welche Mieterhöhungen sind rechtens?

Mietrückstände aufgebaut? Welche Rechte Sie als Mieter haben, wie Sie eine Kündigung abwenden und welche Fristen entscheidend sind.

Längerer Auslandsaufenthalt geplant? Wann Sie Ihre Wohnung untervermieten dürfen, welche Genehmigungen nötig sind und was bei Problemen zu tun ist.

Wasserrohrbruch in der Wohnung? Wer haftet für den Schaden, welche Sofortmaßnahmen sind nötig und wie setzen Sie Schadensersatzansprüche durch.

Vermieter will den Müllplatz verlegen? Wann Sie zustimmen müssen, welche Kosten entstehen und wie Sie sich gegen unzumutbare Änderungen wehren.

Aufzug defekt? Welche Rechte Mieter bei Fahrstuhlausfall haben und wann eine Mietminderung möglich ist - alle wichtigen Regelungen.

Fahrstuhl zu laut? Wann Lärm unzumutbar wird, welche Dezibel-Grenzen gelten und wie Sie eine Mietminderung durchsetzen.

Belästigende Gerüche vom Nachbarn? Wann Sie rechtlich vorgehen können und welche Schritte bei Geruchsimmissionen wirklich helfen.

Üble Gerüche in der Mietwohnung berechtigen zur Mietminderung. Wann ein Geruchsmangel vorliegt und welche Ansprüche Sie haben.

Heizölgeruch in der Wohnung? Wir zeigen Ihnen, welche Mietrechte Sie haben und wie Sie gegen Gesundheitsgefahren vorgehen können.

Straßensperrung bedroht Ihr Gastronomiebetrieb? Welche Rechtsansprüche Sie haben und wie Sie Schadensersatz geltend machen können.

Lärmbelästigung ohne Protokoll dokumentiert? Welche alternativen Beweismittel für eine Mietminderung ausreichen und wie Sie vorgehen.

Verkehrslärm und Marder im Dachboden belasten Sie? Wann Sie Mietminderung durchsetzen können und welche Rechte Ihnen als Mieter zustehen.

Lärm berechtigt zur Mietminderung, wenn die Wohnqualität erheblich beeinträchtigt wird. Ihre Rechte bei Straßenlärm, Nachbarn und Baustellen.

Probleme beim Duschen im Stehen in der Mietwohnung? Ihre Rechte bei baulichen Mängeln, Barrierefreiheit und mögliche Mietminderung.

Vermieter kündigt wegen unberechtigter Mietminderung? Wann eine Kündigung rechtens ist und wie Sie sich gegen unbegründete Vorwürfe wehren.

Bettwanzen in der Mietwohnung entdeckt? Wir zeigen Ihnen, wie Sie richtig vorgehen, welche Anzeigepflichten bestehen und welche Ansprüche Sie haben.

Asbestbelastung in der Mietwohnung entdeckt? Wann Ihnen eine Mietminderung zusteht und wie Sie Ihre Ansprüche durchsetzen - alle Fristen und Voraussetzungen.

Waschmaschine in der Mietwohnung - welche Rechte haben Sie? Hausordnung, Ruhezeiten und Einschränkungen durch den Vermieter im Überblick.

Dürfen Sie auf Ihrem Balkon grillen oder droht eine Abmahnung? Alle Regeln zu Grillzeiten, Nachbarschaftsrecht und mietrechtlichen Grenzen im Überblick.

Münchens Mietpreisbremse wurde für unwirksam erklärt - welche Auswirkungen das für Mieter und Vermieter hat und wie Sie jetzt vorgehen sollten.
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