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Der Arbeitgeber legt Ihnen einen Aufhebungsvertrag auf den Tisch — oft mit dem Hinweis, das sei die unkomplizierteste Lösung für beide Seiten. Was dabei gern verschwiegen wird: Wer dieses Dokument ohne anwaltliche Prüfung unterschreibt, riskiert eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld von bis zu zwölf Wochen und gibt zugleich sämtliche Rechte aus dem Kündigungsschutzgesetz freiwillig aus der Hand.

Der Brief liegt auf dem Schreibtisch: Abmahnung. Für viele Arbeitnehmer ist das ein Schock — und gleichzeitig oft der erste Moment, in dem sie sich ernsthaft mit ihren Rechten auseinandersetzen. Dabei ist nicht jede Abmahnung rechtlich haltbar. Wer die Spielregeln kennt, kann sich wirksam zur Wehr setzen.

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