Rechtlicher Hinweis: Die Inhalte dieser Webseite stellen keine Rechtsberatung dar und ersetzen keine individuelle anwaltliche Beratung. Alle Informationen, Beiträge, Urteile und Hinweise wurden nach bestem Wissen sorgfältig zum Zeitpunkt ihrer Erstellung zusammengestellt. Es wird jedoch keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität übernommen. Jeder Fall ist einzigartig und erfordert eine individuelle rechtliche Prüfung. Die dargestellten Urteile und Ansichten sind unverbindlich, und es besteht keine Garantie, dass diesen im Streitfall gefolgt wird.
5 Ratgeber-Artikel zu diesem Thema
Verständlich erklärte Rechtsinformationen von spezialisierte Anwälten. Kostenlose Ratgeber für Verbraucher.
Fundiertes Rechtswissen, verständlich aufbereitet

Der Brief liegt im Briefkasten: Vorladung als Beschuldigter wegen des Verdachts der Urkundenfälschung gemäß § 267 StGB. Für die meisten Menschen ist das der erste Kontakt mit einem Strafverfahren — und die erste Reaktion ist oft der schlimmste Fehler: freiwillig zur Polizei gehen und alles erklären.

Der Briefkasten enthält einen gelben Umschlag vom Amtsgericht — darin ein Strafbefehl, der eine Geldstrafe oder ein Fahrverbot verhängt, ohne dass jemals eine Verhandlung stattgefunden hat. Viele Betroffene sind unsicher: Muss man das akzeptieren? Die Antwort lautet nein — aber nur, wenn man innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung handelt.

Der Abend war gesellig, das Fahrrad steht vor der Tür — und das Auto lässt man vernünftigerweise stehen. Was viele dabei übersehen: Auch auf dem Fahrrad gelten in Deutschland klare Promillegrenzen, und wer sie überschreitet, begeht eine Straftat nach § 316 StGB.

Der Brief der Staatsanwaltschaft liegt auf dem Tisch: Strafbefehl, Geldstrafe, Vorwurf des illegalen Glücksspiels. Viele Betroffene haben bei einem Online-Casino gespielt, das eine Lizenz aus Malta oder Gibraltar hatte — und ahnen nicht, dass das nach deutschem Recht trotzdem strafbar sein kann. Denn § 285 StGB erfasst die Teilnahme am unerlaubten Glücksspiel, unabhängig davon, wo der Anbieter lizenziert ist.

Der Nahostkonflikt ist auch in Deutschland zum Auslöser strafrechtlicher Ermittlungen geworden — gegen Demonstranten, Social-Media-Nutzer und Privatpersonen, die ihre Haltung öffentlich geäußert haben. Die Grenze zwischen grundrechtlich geschützter Meinung und strafbarer Volksverhetzung ist dabei nicht immer offensichtlich.
Unsere spezialisierten spezialisierte Anwälte helfen Ihnen weiter. Kostenlose Ersteinschätzung in 24 Stunden.
Jetzt kostenlos beraten lassen