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Zwei Namensschilder an der Tür, zwei Kühlschrankfächer, ein eisiges Schweigen beim Frühstück – und trotzdem läuft die Scheidungsuhr bereits. Viele Paare können sich den doppelten Mietvertrag schlicht nicht leisten und bleiben nach der Trennung notgedrungen unter einem Dach wohnen. Rechtlich ist das kein Hindernis für die Scheidung, aber ein Risiko für den Beweis: Wer den Trennungszeitpunkt nicht sauber dokumentiert, riskiert Streit vor dem Familiengericht und Verzögerungen beim Trennungsunterhal

Der Kontoauszug zeigt es schwarz auf weiß: Der Unterhalt für die Kinder ist schon wieder nicht eingegangen. Für viele alleinerziehende Elternteile ist das kein einmaliger Ausrutscher, sondern ein wiederkehrendes Muster, das die eigene Haushaltskasse Monat für Monat unter Druck setzt.

Der Kündigungsbrief liegt auf dem Tisch, das Gehalt fällt weg – und trotzdem flattert am Monatsende die Unterhaltsforderung ins Haus. Viele Betroffene glauben, Arbeitslosigkeit setze die Unterhaltspflicht automatisch aus. Das ist ein Irrtum mit teuren Folgen: Ein bestehender Unterhaltstitel bleibt vollstreckbar, bis er offiziell abgeändert wird.
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