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Der Notartermin liegt Jahre zurück, die Unterschrift steht fest im Erbvertrag – und trotzdem wächst der Zweifel: War der Onkel damals wirklich testierfähig, oder stand er unter Druck der neuen Partnerin? Ein Erbvertrag bindet Erblasser und Bedachte stärker als ein einfaches Testament, deshalb ist er nicht einfach widerrufbar. Doch das Gesetz kennt klar definierte Anfechtungsgründe, wenn Irrtum, Drohung oder sittenwidriger Druck im Spiel waren.

Der Erbfall ist noch keine Woche her, da liegt ein Testament auf dem Tisch, das niemand erwartet hat – und ein Angehöriger geht komplett leer aus. Für viele Erbberechtigte stellt sich dann sofort die Frage, ob dieses Schriftstück überhaupt wirksam ist und ob man dagegen vorgehen kann. Das Gesetz lässt eine Anfechtung nur unter engen Voraussetzungen zu, dafür aber mit einer klaren Frist.

Der Schlüssel liegt auf dem Tisch, die Wohnung des Verstorbenen steht leer — und die Bank verlangt einen Nachweis, wer überhaupt erbberechtigt ist. Genau in diesem Moment taucht der Begriff Erbschein auf. Doch nicht immer ist er zwingend erforderlich: Wer die Regeln kennt, spart sich Zeit, Aufwand und erhebliche Kosten.

Der Brief vom Nachlassgericht liegt auf dem Tisch, und plötzlich stehen Sie vor einer Entscheidung, die finanzielle Weichen stellen kann: Erbe annehmen oder ausschlagen? Was zunächst wie ein Glücksfall wirkt, kann sich als Schuldenfalle entpuppen — denn wer ein Erbe annimmt, haftet grundsätzlich auch für die Verbindlichkeiten des Verstorbenen.
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