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Der Kontoauszug zeigt es schwarz auf weiß: Der Unterhalt für die Kinder ist schon wieder nicht eingegangen. Für viele alleinerziehende Elternteile ist das kein einmaliger Ausrutscher, sondern ein wiederkehrendes Muster, das die eigene Haushaltskasse Monat für Monat unter Druck setzt.

Die Scheidung ist rechtskräftig, die erste Erleichterung verflogen — und dann flattert ein Anwaltsschreiben ins Haus, das Unterhalt für die vergangenen Monate fordert. Oder umgekehrt: Sie haben selbst monatelang keinen Unterhalt erhalten und fragen sich, ob Sie die ausgefallenen Zahlungen noch nachholen können. Beides ist möglich, aber nur innerhalb enger gesetzlicher Grenzen.

Der erste ausgefallene Monat wirkt noch harmlos. Doch Unterhaltsrückstände wachsen schnell — und mit ihnen die rechtlichen Folgen für den Schuldner. Wer seiner Unterhaltspflicht nicht nachkommt, setzt sich einer Kombination aus zivilrechtlicher Zwangsvollstreckung, einem Eintrag im Schuldnerverzeichnis und sogar strafrechtlicher Verfolgung nach § 170 StGB aus.
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