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Die Kiefer vom Nachbargrundstück wirft seit Jahren Nadeln auf die Terrasse, ein dicker Ast hängt inzwischen über dem Gartentisch, und auf freundliche Bitten reagiert der Nachbar nicht mehr. Viele Grundstückseigentümer fragen sich dann, ob sie einfach selbst zur Säge greifen dürfen, um das Problem zu beenden.

Die Thujahecke des Nachbarn wächst jedes Jahr um 30 Zentimeter — und nimmt dabei zunehmend Licht und Luft weg. Oder die Äste einer alten Schwarzkiefer ragen seit Jahren in den eigenen Garten und regnen Nadeln und Zapfen herab. Solche Situationen sind klassische Nachbarschaftsstreitigkeiten, die vor deutschen Gerichten zu den häufigsten Zivilrechtsstreitigkeiten überhaupt gehören.
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