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Zwei Namensschilder an der Tür, zwei Kühlschrankfächer, ein eisiges Schweigen beim Frühstück – und trotzdem läuft die Scheidungsuhr bereits. Viele Paare können sich den doppelten Mietvertrag schlicht nicht leisten und bleiben nach der Trennung notgedrungen unter einem Dach wohnen. Rechtlich ist das kein Hindernis für die Scheidung, aber ein Risiko für den Beweis: Wer den Trennungszeitpunkt nicht sauber dokumentiert, riskiert Streit vor dem Familiengericht und Verzögerungen beim Trennungsunterhal

Der Koffer steht gepackt im Flur, doch die gemeinsame Wohnung bleibt erst einmal gemeinsam – und mit ihr Miete, Konto und Kreditraten. Genau in dieser Phase entscheidet sich, ob eine Trennung geordnet verläuft oder in monatelangem Streit um Geld und Wohnraum endet. Das deutsche Familienrecht verlangt vor jeder Scheidung ein Trennungsjahr, und wie dieses Jahr organisatorisch und finanziell ausgestaltet wird, hat direkte Folgen für Unterhalt, Vermögensausgleich und den weiteren Umgang miteinander.
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